Online Tagebuch 2012

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Der erste Tag

Welch eine Aufregung. Schon um 16.30 Uhr am Donnerstag waren fast alle Teilnehmer mit großen Gepäck auf dem Schulhof versammelt. Nachdem einige mit zwei (Frau H.) einige noch ohne bezahlten Skipullovern (Herr G.) die Ankunft des Busses bestaunten, wurden wir Zeugen eines unglaublichen Packmanövers des Busfahrers. „Nun, dann müssen wohl einige Gepäckstücke in die Toilette!“, „Das bekomme ich nie alles rein!“, waren nur einige Kommentare während des fast halbstündigen Packens. Schließlich wurden noch sämtliche freie Sitze bis oben bis unter die Decke mit großen Koffern vollgestellt. Kurz nach der Abfahrt präsentierte uns Herr Hinrichsen eine nach eigenen Angaben sehr spannende Dokumentation über eine Bergexpedition. Er selbst verschlief allerdings den größten Teil davon….

Die Kollegen der anderen Gruppen informierten uns noch schnell darüber, dass der Bus bei der Abfahrt an der Stadtteilschule Bramfeld noch einen Zaun gestriffen hat, was die Beule am hinteren Teil des Busses erklärte.

Frohgelaunt verbrachten wir die erste Pause an der Hildesheimer Börde und erlebten ein einzigartiges Schauspiel. Es strömten ca. 50 Kinder in eine mit einer Mitarbeiterin völlig unterbesetze Burger King Filiale. Beim Wiedereinstieg in den Bus hörten wir, dass dieser leider kein Licht mehr habe, obwohl alle Sicherungen geprüft wurden. Schon nutzten einige die Chance auf einen Wiederausstieg und einen zweiten Burger. Nachdem die Hauptsicherung ausgetauscht worden wurde, wurden wir teilweise noch mit Burger in der Hand wieder in den Bus geordert. Nach einem weiteren, diesmal für eine größere Gruppe interessanten Film und weiteren regelmäßigen Pausen, einem Fahrerwechsel kurz hinter Nürnberg und lange Zeit Fahren in Schrittgeschwindigkeit hinter den Streufahrzeugen auf der A8 hinter München, erreichten wir in den frühen Morgenstunden Österreich – nicht ohne einige Buger wieder im Bus begrüßen zu dürfen….

Dann waren wir schon auf dem Brenner, allerdings ohne Udo Jürgens…

Gegen halb 10 errreichten wir nach einer ca. 16 stündigen Fahrt unser Ziel, den Kösslerhof.

Wir wurden sehr komfortabel bei Tee und Kaffee zunächst aufgewärmt, bevor die nähere Umgebung erkundet wurde. Mittags gab es zur Stärkung Pasta mit Salat. Die Zimmer wurden bezogen und es ging Richtung Vals. In Vals angekommen wurden sogleich die Ski ausgeliehen. In Vorfreude auf den Schweinebraten machte sich langsam der Schlafmangel der letzten Nacht bemerkbar. In der wohl vergeblichen Hoffnung, dass dieser zu einer frühen Nachtruhe führt, freuen wir uns bei strahlendem Sonneschein, blauem Himmel und eisigem Nordwind auf den ersten Skitag.

Davon und von den Erlebnisssen der Nacht berichten wir morgen!

Samstag

7:30 Uhr Frühstück

8:20 Uhr Busfahrer wartet auf Herrn Wendt, weil Lasse seinen Helm vergessen hat.

8:25 Uhr Abfahrt Vals

9: 00 Uhr Skikursbeginn (9:45 Uhr: Auch die Profis sind jetzt auf der Piste…)

12:00 Uhr Mittag in der Mühle

13:00 Uhr Skikurs Teil 2 (Die Anfänger fahren die blaue Piste souverän und ohne Unterlass, alle sind glücklich, trotz Nordföhn)

15:30 Uhr Abfahrt zum Kösslerhof

18:30 Uhr Abendessen (Nudeln- Rippchen, Kartoffeln, Bohnen- gebackene Äpfel)

20:45 Uhr KSDS

22:30 Uhr Die Nachtruhe beginnt.

0:00 Uhr Freddy hat Geburtstag.

Sonntag

Auf geht es zum zweiten Skitag.

Das Ziel ist klar: Die Anfänger müssen sich heute auf der roten Piste beweisen. Also Frühstück 7.20 Uhr, Busabfahrt 8.20 Uhr. Welch ein Busfahrer. Leider hat er sein Berufsziel des Alleinunterhalters nicht erreicht und darf nun als Busfahrer sein Glück versuchen. Aber da er als Busfahrer ein Mikro hat…. nun gut, er fand sich witzig und wir erfuhren auf der halbstündigen Fahrt ins Skigebiet leidvoll, warum es mit seiner Karriere nicht geklappt hat. Im Skigebiet angekommen wurden die Gruppen aufgeteilt und auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Die Anfänger schlugen sich prächtig! Nach einer einstündigen Pause gaben sie auf einer roten Piste in Vals ihren Einstieg. Nicht jeder kam sturzfrei hinunter, aber verletzungsfrei! Die Fortgesschrittenen erkundeten das Gebiet im Kurzschwung und die Profis überzeugten im Synchronschwingen. So endete der 2. Skitag und der vorerst Letzte in Vals.

Es ist nicht auszuschließen, dass wir im nächsten Guiness Buch der Rekorde erwähnt werden, da es niemanden gelingen wird, mehr Personen in einem Bus unterzubringen. Mit gefühlten 500 Personen und dem schon oben erwähnten Busfahrer trafen wir auf der Rückfahrt auf eine Gruppe aus Wolfsburg. Schnell wurde ihnen gesanglich klar gemacht, was unsere Gruppe von Wolfsburg hält. Die kläglichen Versuche uns gesangstechnisch zu trotzen endeten erbärmlich. Darüber hüllen wir aber den Mantel des Schweigens ebenso über die Liste der Personen, die Michel auf dem Weg nach Berlin traf….

Schnell wurde, zu Hause angekommen, eine Skypeleitung nach Hamburg aufgebaut, um den grandiosen und überaus verdienten HSV Sieg live mitzuerleben. Die Schmähkommentare des mitfahrenden St. Pauli Fans wurden ebenso ignoriert, wie der Vorschlag von Herrn H., ihm dafür die ganze restliche Woche Küchendienst aufzubrummen.

Nach Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln beginnt in diesem Moment (20.15 Uhr) das legendäre Tischkicker Turnier.  Das Gerücht, dass schon feststeht, dass der Siegerpokal bei den Lehrerteam verbleibt ist zwar ein Gerücht, aber sehr wahrscheinlich…

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Gruppe sehr gut harmoniert, es keinen Ausfall gibt und dass sich alle sehr diszipliniert verhalten. Tatsächlich wurden wir von der Bedienung in der Mittagsunterkunft für das höfliche Verhalten der Gruppe gelobt!

Über die Ergebnisse des Kickerturniers und den morgigen Tag berichten wir demnächst.

P.S. Vielen Dank für den ersten eingegangenen Kommentar

Montag,

heute sind wir zum ersten Mal auf die Plose gefahren. Die Fahrt dauerte ein bisschen länger als zum Jochtal, auf dem Rückweg trafen wir die altbekannten Wolfsburger. Das Wetter war sehr schön und es gab auch ein bisschen Neuschnee. Die Fortgeschrittenen wurden heute mit den Profis zusammengesteckt und haben zusammen die Technik verbessert. Zum Ende hin kamen die Anfänger noch auf den Berg hinzu. Allerdings gab es noch ein kleines Highlight, was daraus bestand, dass Herr Wendts Stöcke durch den Sessellift verbogen wurden und Michel ( der Soziale ) ihm daraufhin seine Stöcke anbot. Danach gingen die Stöcke, die bereits angebrochen waren, endgültig kaputt.

Heute gab es eine riesige Portion Lasagne, die die Küche sehr schön angerichtet hatte. Als zweites Gericht gab es Reis mit Gulasch, was alles sehr lecker war. Das beste allerdings waren die besten Krapfen, die es auf der Welt gibt.

Zu dem legendärem Tischkickertunier, was Dunya und Michel ( der Soziale ) gewonnen haben, muss man einfach sagen, dass es legendär war. Im Finale besiegten sie Aleke und Tobias mit einem unschlagbaren Ergebnis von 11 zu 7. Zur Halbzeit stand es 9 zu 1.

Da die Profi Gruppe eine Sturzkasse eingeführt hatte, musste Vincent heute eine Tafel Schokolade mitbringen. Da Tim an diesem Tag dreimal hinfiel, muss er morgen eine Tafel ausgeben.

Lg. von der ganzen Gruppe

gez. Charlotte und Michel ( der Soziale )

Nachtrag

Nach dem Skitag gab es ein einzigartiges Schauspiel, das hier noch dringend nachgetragen werden muss. Auf dem großen Parkplatz des Skigebietes warteten wir auf den Bus, der uns nach Natz zu unserer Unterkunft zurückbringen sollte. Außer uns warteten noch unsere „Freunde aus Wolfsburg“ auf den Bus. Fein und vielleicht ein wenig bösartig lächelnd stürzten sich die Wolfsburger auf den einfahrenden Bus, um uns die übriggebliebenden Stehplätz zu überlassen. Ein wenig bestürzt begaben wir uns zum fast vollbesetzten Bus, um dann kurz vor dem Einstieg zu erfahren, dass es nicht unser Bus ist. Etwas später kam er, der Bus, der uns nach Natz bringen sollte. Glücklich, dass wir nun doch Sitzplätze nach einem langen und anstrengenden Skitag hatten, begaben wir uns in den Bus.  Und das schöne an dieser Geschichte – auch die Wolfsburger mussten mit diesem Bus fahren…

Natürlich wurden sie von uns begrüßt und wieder mit fröhlichen Gesängen belegt – wer zuletzt lacht….

Valen(D)ienstag

4. Skitag: Heute waren wir wieder auf der Plose bei mäßigem Wetter am Vormittag sind auch die Anfänger zum ersten Mal die Talabfahrt gefahren. Trotz einiger, weniger Stürze sind alle heil unten angekommen.  Die Profis sind heute in den Funpark gefahren. Einige Stürze aber hielten die Profis auch nicht auf. Auch Herr Wendt ist heute gestürzt, dabei jedoch  fest davon überzeugt, dass es durch Fremdverschulden passiert ist (D. Kusch). In der Mittagspause haben wir unsere altbekannten Freunde aus Wolfsburg wiedergetroffen, die aber den nächsten Bus genommen haben und fluchtartig verschwanden. Man hörte Sätze wie: “ Scheiße, die Hamburger kommen!“. Dafür haben wir heute neue Freunde kennengelernt, diesmal aber aus Chemnitz.

Die Profis haben heute zum Schluss die komplette Abfahrt vom höchsten Punkt des Skigebietes bis ins Tal  in Richtung Sonnenuntergang für sich genossen. Nach einigen Gesangseinlagen, die leider auch von den Chemnitzern nicht erwidert wurden, gab es zurück auf dem Hof ein leckeres Abendessen. Jetzt folgt das Tischtennisturnier. Ergebnisse gibt es morgen.

Liebe Grüße von Arne und Inga

P.S. Liebe Sabine, vielen Dank für deinen Beitrag! Aber wer bist Du?

22:00 Uhr: 1. Christian Gäth/ Frau K. Thiele; 2. Simon Janssen/ Kathi Fruechtnicht; 3. Inga Weichel/ Lenny Last

0:00 Uhr: Kathi hat Geburtstag.

15.02.2012

Nach einer nächtlichen Begegnung im Haus wurden aus „Sicherheitsgründen“ die Skigruppen neu zusammengestellt, außerdem wurde die Nachtruhe auf 21.00 Uhr vorverlegt.  Der letzte Tag auf der Plose begann. Profis und Anfänger, Fortgeschrittene und Anfänger befuhren in Tandems die Pisten. Klare Anweisungen der Schüler untereinander bewirkten, dass viele enorm große Fortschritte gemacht haben. „Habe ich dich sehr gequält? Aber es hat sich doch gelohnt, oder?“ „Warum bist du so negativ? Das schaffst du schon!“, waren nur einige aufgefangene Kommentare der „Schülerskilehrer“.

Auch am Nachmittag fuhren die Gruppen in Tandems und schließlich fuhren alle die lange Talabfahrt. Alle Anfänger fahren inzwischen die roten Pisten! Leider wurden im Laufe des Nachmittags die oberen Pisten bzw. die Lifte wegen des Sturmes gesperrt und so musste die geplante lange Abfahrt der Profis ausfallen. Und doch wurde die letzte Stunde bis zur Abfahrt des Busses klassisch bei hochqualifizierter Musik mit Apres Ski gefüllt. Die Schüler tanzten unter den Augen der Lehrer auf den Tischen. Im Bus trafen wir noch auf ein Ehepaar aus Hildesheim – da war doch was an der Hildesheimer Börde….

Schnell wurde klar, dass Hildesheim

1. Nur 105 000 Einwohner hat,

2. keinen ernstzunehmenden Fußballverein hat,

3. ein Einkaufszentrum hat,

4. kein Phäno hat (ein Physikzenrum, das es wohl in Wolfsburg gibt),

5. und mindestens zwei Einwohner hat, die Verständnis für singende Hamburger Kinder haben. Denn selbstverständlich wurde auch diesen beiden die bekannte Sangeskunst präsentiert!

(Danke an Michel, den Informationseinholer)

 

Mit dem Kommentar: „Eigentlich finde ich eure Gesänge ganz schön!“, verabschiedeten sie sich und denken wohl intensiv darüber nach, ob ihr 14 jähriger Sohn auch so viel Freude auf seiner Klassenfahrt hat!

Zu Hause angekommen wurde von Lehrerseite kurz erwähnt, dass durchaus die Möglichkeit besteht, durch einen schriftlichen Antrag die Nachtruhe wieder auf 22.30 Uhr zurück zu verlegen.

Beim bzw. nach dem Abendessen wurden die verschiedenen Anträge eingereicht. Besonders erwähnenswert sei hier, dass in einem Antrag, die wissentschaftlich erwiesende Überschlafung thematisiert wurde, die zu besonderer Müdigkeit am nächsten Tag führt. Dieser Antrag und auch der Antrag zur Verlängerung der Bettzeit (!) wurden genehmigt, was nicht für alle Anträge galt! So gab es am heutigen Abend verschiedene Nachtruhezeiten, die peinlich genau kontrolliert wurden!

Die Aktion, „Kösslerhof sucht das Superzimmer“ verlief leider insgesamt enttäuschend!
Darüber und über das Ergebnis berichten wir morgen.

Donnerstag

Letzter Skitag, blauer Himmel, strahlende Sonne – Skifahrerherz, was willst du mehr?

Doch zuerst ein kurzer Rückblick auf KSDS (Kösslerhof sucht das Superzimmer). Nicht alle Zimmer hatten den Wettberwerb verstanden. Es ging schon darum, das Zimmer ordentlich zu präsentieren! Dabei bezog sich das ordentlich auf sauber und aufgeräumt! Das erste Jungenzimmer war eine echte Enttäuschung. Sie hatten sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, die dreckigen Klamottten auf dem Balkon zu verstecken! Zwei Schränke waren zwar ordentlich, aber was macht eine Skihose unter dem Kopfkissen? Erst einmal fündig geworden, fand die sehr kritische Jury noch mehr Dinge, die eigentlich nicht dort sein durften, wo sie gefunden wurden…. Ein weiteres Jungenzimmer hat den Wettbewerb gänzlich ignoriert, was auch entsprechend von der Jury kommentiert wurde! So gingen  die ersten beiden Plätze an Mädchen- und erst der dritte Platz an ein Jungenzimmer. Zu erwähnen ist noch, dass es in diesem Jahr keine großen Bestechungsversuche gab. Erst beim zweiten Durchgang fand die Jury eine Tafel Schokolade, die wie zufällig auf einem Bett lag. Selbstverständlich wurde der Blick der Jury dadurch nicht getrübt!

Doch zurück zum heutigen Morgen. Gut gelaunt, bei oben beschriebenem Wetter, verließen wir mit einem wiedermals rekordverdächtig besetzten Bus den Kössler Hof Richtung Vals. Zwischendurch wurde es selbst dem Busfahrer zuviel, der kurzerhand per Handy einen weiteren Bus nach Mühlbach bestellte, um einen Teil unserer Gruppe zu übernehmen. Wir genossen die Fahrt stehend mit unseren „Wolfsbuger Freunden“, die wohl schon ein wenig geübt hatten, denn sie versuchten tatsächlich unseren Gesang zu kontern. Dies misslang aber wieder einmal, aber es scheint sich gelohnt zu haben, dass einige mit ihnen gegondelt sind. So erfuhren wir von einem weiteren Teilnehmer auf dem Weg nach Turin…

Dann kamen wir in Vals an und es ging ein gefühlter Wind mit 140 km/h. Der eine Lift fuhr nur talwärts, der andere belieferte nur den Anfängerhügel. An ein ordentliches Skifahren war nicht zu denken – schade. So gaben wir zusammen mit unseren „Wolfsburger Freunden“ die Skiausrüstung schon am Morgen ab. Ein etwas spaßbefreiter Lehrer warnte Herrn Wendt vor den Provokationen unserer Gruppe. Ob uns die Gefahr derselben bewusst sei? Das war übrigens der gleiche Lehrer, der seinen Schülern verboten hatte im Bus zu singen, um sich nicht auf unser Niveau herabzulassen – soweit zum Thema Provokationen.

Nach der Abgabe der Ausrüstung mussten wir unseren Tag neu planen. Durch einen kurzen Anruf im Kössler Hof erfuhren wir, dass um 11.30 Uhr ein Linienbus gen Mühlbach fährt. Und tatsächlich durften wir mal wieder unseren verkappten Alleinunterhalter genießen. Freundlich singend verabschiedeten wir unseren Lieblingsbusfahrer. In Mühlbach angelangt entschieden sich die Lehrer kurzfristig zu einer kurzen Pause. Die Eisdiele wurde kurzerhand mit einer Schülerbannmeile belegt. Dies haben allerdings nicht alle Schüler verstanden, so dass tatsächlich vereinzelnt welche in der Nähe der Eisdiele zu entdecken waren. Das entspannte Kaffeetrinken der Lehrer war damit hinfällig….

Von Mühlbach nahmen wir den nächsten Linienbus. Da wir den Fahrer nicht kannten, mussten wir tatsächlich bezahlen. Wir nahmen die günstige Gruppenkarte und zahlten für 4 Minuten Fahrt von Mühlbach nach Schabs 45 Euro – was für ein Schnäppchen. Daraufhin wurde kurzfristig entschieden, dass alle die nicht mit Skistiefeln unterwegs sind, den Weg von Schabs nach Natz zu Fuss zurücklegen dürfen. So wanderte eine „gutgelaunte Truppe“ teils auf Socken teils auf Flip Flops oder Hausschuhen die 5 km gen Natz.

Herr Hinrichsen und Herr Wendt nutzten den Nachmittag, um die einheimischen Spezialitäten (Speck, Wurst und Käse) im nahegelegenen Supermarkt zu verkosten, während Laura mit Michel in völliger Unkenntnis der Schritte, sich im Tango versuchen. Um halb 5 kam der Bus, der uns morgen nach Hause bringen soll, sodass einer pünktlichen Abfahrt und einer Ankunft gegen 23 Uhr in Hamburg nichts im Wege steht. Sollte also nichts dazwischen kommen…

Sehr erfrischend waren die neuen Gäste (die Busfahrer) am Tisch der Lehrer. Besonders erfreut schien Frau Thiele über die neuen Gäste… es dauerte ungefähr 3 Minuten da zeigte einer uns ein Foto seiner Enkeltochter… Außerdem sind wir bestens darüber informiert, wo die besten Rastplätze in Europa sind und dass ein Essen ohne Fleisch kein Esssen ist. Die Pizza fiel entsprechend durch!

Bei der Preisverleihung gewannen Sarah, Laura und Saskia den KSDS Wettbewerb und  Charlortte, Kathi, Michel und Vincent den Preis des besten Skilehrers. Nur damit kurz nach dem Essen Vincent zum zweiten Mal die Sturzkasse („Wer ist am häufigsten gestürzt?“) bezahlen musste.

Nach dem Essen gab es noch selbstgemachten Kaiserschmarrn, da der Hausherr Angst hatte, dass die Kinder nicht satt geworden sind. Die Schüler waren begeistert und bedankten sich mit donnerdem Applaus. Die Hausherrin bedankte sich beim besten Tischdienst aller Zeiten und bedankte sich mit donnerdem Applaus.

Über den Abschlussabend, der mit dem gedrehten Video eingeleitet wird, berichten wir morgen.

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